Frühstücksbrötchen - frisch aus dem Ofen, natürlich selbstgemacht

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Frühstücksbrötchen - frisch aus dem Ofen, natürlich selbstgemacht

Mon, 01/25/2010 - 13:41
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Selbst backen soll ja wieder "in" sein.  Ich habe backen seit einiger Zeit für mich entdeckt. Die selbstgemachten Frühstücksbrötchen, die bei uns eigentlich fast immer Sonntagsbrötchen sind, sind dabei ein Klassiker.

Wenige Grundzutaten reichen und die selbst gebackenen Brötchen lassen sich in vielen Variationen herstellen. Als weiche weisse Brötchen, bestreut oder verfeinert mit Sesam und Mohn genauso wie zum Katerfrühstück mit Brezelsalz!

Da wir nur einen kleinen Haushalt haben, habe ich ein ursprüngliches Rezept mit mehr als 1 KG Mehl auf ca 9 - 10 Brötchen runtergerechnet.

Wie gesagt, hat man das Ganze zweimal gebacken, bleiben Variationen keine Grenzen gesetzt. Für 9 Brötchen brauchen wir:

Zutatenliste:

  • 600 gr Weizen oder Roggenmehl
  • 30 gr frische Hefe oder Trockenhefe, Umrechnen lt. Packung!
  • 25 gr weiche Butter
  • 7,5 gr Salz
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 275 ml lauwarmes Wasser

Vorteig: Am Abend vorher (muss nicht sein, ist aber schöner!)

15 gr frische Hefe werden in 200 ml lauwarmen Wasser aufgelöst. Das ganze kann ruhig 4 - 5 min stehn, bis es ordentlich vermixt wird-. Die Hefe sollte sich ganz gelöst haben, wie gesagt, lauwarmes Wasser.

300 gr Mehl und das Salz werden vermischt und danach wird das Hefewasser zugegeben und vermengt aber noch nicht verknetet! Fertig ist der Vorteig, abgedeckt und bei Zimmertemperatur kann die Hefe jetzt über Nacht wirken.

Zubereitung

Meine Erfahrung ist, je länger der Teig geht, desto intensiver wird auch der Geschmack. Sicher es geht auch anders und Trockenhefe  hat sich weiterentwickelt, aber wer den Vergleich hat, wird sich für die langsame Möglichkleit entscheiden. Andererseits, was verlangt das Ganze am Abend davor? Nicht mehr als 10 min Aufwand!

Brötchenteig :

Am Morgen dann werden zunächst wieder Hefe, 15 gr, mit lauwarmen Wasser verquirlt, 75 ml.

25 gr weiche Butter, nochmal 300 gr Mehl und ein Esslöffel Zucker werden vermengt und das Ganze inclusiver Hefemischung zum Vorteig gegeben.

Ich arbeite dabei gerne mit einer grossen Glasschüssel, weil ich darin auch den Teig kneten kann, ansonsten müsste der Mix aus den zwei Tagen jetzt auf einer bemehlten Fläche bearbeitet werden. Etwa nach 10 min kneten haben wir einen richtig geschmeidigen Teig.

Ich forme mir daraus eine lange Rolle, die ich zunächst drittele, um die Drittel zu dritteln :-) .

So erhält man 9 etwa gleich grosse Stücke die unter etwas Rollen leicht in Brötchenform gebracht werden können und die dann auf Backpapier und Blech platziert werden.

Feintuning, zb. Mohn oder Sesamstreu oder auch Brezelsalz für den Morgen danach bringe ich erst auf, nachdem der Teig 30 min gehen konnte.

Die Streusel fixiere ich dabei mit aufgestrichenem Eigelb auf den Brötchen, dadurch erhalten diese beim Backen auch eine herrliche Farbe

Danach ab in den vorgeheizten Ofen bei ca 200 Grad für 20 min.

Tipp am Rande: Werden die Brötchen nahe zusammen aufs Blech gesetzt, wachsen sie förmlich zusammen und man erhält nacher z.b. eine selbgemachte Partysonne und hat diese herrlich frischen und weichen Bruchkanten zwischen den Einzelstücken.

Salz und Zucker wirken sich unterschiedlich auf die Hefe aus. Salz bremst den Gärprozess, Zucker fördert ihn. Probieren geht über studieren, aber zuviel Salz wird einem Hefeteig schädlich sein. So wichtig wie Salz auch bei anderen Gerichten sein mag, hier kann es eher fehlen, erst recht, wenn der Teig Zeit hat zu gehen und sein eigenes Aroma entwickelt.

Fertig sind die selbstgebackenen Brötchen! Guten Hunger!