Ein tolles Rezept für Faschingsgebäck. Es erinnert im Geschmack ein klein wenig an Mutzen. Oma nannte sie Raderkuchen – wahrscheinlich (ich vermute es jedenfalls) weil sie den Teig nicht mit einem Messer in Stückcken geschnitten hat, sondern mit einem Teigrädchen. Ist eigentlich auch egal – sie schmecken jedenfalls lecker.
Man braucht :
500g Mehl
100g Zucker
150g Fett
3 Eier
2 TL Backpulver
1 Fläschchen Rumaroma
1/2 Fläschchen Mandelöl
Den Teig dünn ausrollen. Mit einem Messer in ca. 3cm breite Streifen schneiden, dann die Streifen leicht schräg in ca. 6cm lange Stücke teilen. Jedes Stück in der Mitte einschneiden. Jetzt eine Seite des Teigstückes durch das Loch in der Mitte ziehen (wie eine Schleife)
Die fertigen Teigstückchen in der Friteuse golbraun ausbacken. Nach dem Backen auf Küchenkrepp abtropfen lassen und mit Puderzucker bestäuben. Frisch, noch leicht warm schmecken sie am besten. Guten Appetit.
Ich gieße den Tee mit nur einem halben Liter Wasser auf. Dann geben ich in ein genügend großes Gefäß den Inhalt einer Eiswürfelplatte und gieße den heißen Tee langsam darüber. Nun fülle ich das Gefäß mit kaltem Wasser bis zu einem Liter auf.
Durch dieses „abschrecken“ behält der Tee seine Farbe und sein Aroma; denn:
26g Pfirsich-Melba mit 500ml kochendem Wasser übergießen, den Rohrzucker dazu tun und 15 Minuten ziehen lassen. 1 Platte mit Eiswürfeln in ein ausreichend großes Gefäß füllen, den Tee langsam darüber gießen (abschrecken) und dann auf 1L Gesamtmenge auffüllen.
Nun kommen die geschnitten Pfirsiche, der Wein und Selters dazu.
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann rufen Sie uns doch einfach einmal an … (0451) 4 79 78 33
Bei uns gehören die Salzheringe traditionell zum Neujahrsmorgen, wenn es über Nacht etwas heftiger zuging eben als Katerfrühstück.
Man muß allerdings bereits mindestens 3 Tage vor Silvester mit der Zubereitung beginnen.
Die Salzheringe gut säubern und den Kopf entfernen. Milch und Rogen kann man verwenden, muß man aber nicht. — Ich persönlich mag beides nicht, meine Schwester und mein Vater streiten sich fast darum, wer mehr davon bekommt — eben eine Frage des Geschmack´s.
Die Heringe in einem Eimer mindestens 24 Stunden gut wässern. Das Wasser 2-3 mal wechseln.
Danach den Fisch unter fließendem Wasser gut abspülen und in 2 Teile zerlegen. Die Stücke in einem Eimer schichten. Immer eine Schicht Hering, dann eine Schicht aus Zwiebelringen, 3-4 Pimentkörnern, 1 Lorbeerblatt und etwas Pfeffer, dann wieder eine Schicht Hering usw. Zum Schluß eine Schicht Zwiebelringe. Das Ganze mit einer Mischung aus Wasser und Essig (1:1) auffüllen und mit einem Teller beschweren. Alles für mind. 48 Stunden stehen lassen. Die Heringe sind jetzt so zart, daß sie fast von selbst von den Gräten rutschen.
Dazu gibt es bei uns Pellkartoffeln und eine Soße aus Sahne, kleingeschnittenen Zwiebeln und Pfeffer und Salz.
ein Standard Backblech ( hier Innenmaß: 30 x 35 cm )
einen alten Cornflakeskarton oder Backpapier
ggfs ein Geodreieck zum Übertragen der Maße
Das schöne ist, dass eigentlich nur vier verschiedene Schablonen ausgeschnitten werden müssen. Sie sind alle doppelt anzuwenden.
Nummerierung, siehe Bild:
Teil 1 : 2 x 4 cm, diese beiden Teile werden zum Schornstein zusammengefügt.
Teil 2 : Die Giebelseiten sind gebildet durch ein Rechteck 4 x 8 cm, von der Grundseite zur Spitze des Giebels sind es 9 cm, Giebelspitze und Eckpunkte der Paralle zur Grundseite des Rechteckes werden verbunden, fertig.
Teil 3 : Bodenplatte sowie Seitenteile des Pfefferkuchenhauses, 8 x 14 cm
Teil 4 : Die beiden Dachflächen 8 x 16 cm
Die vorgefertigten Schablonen werden auf den Pfefferkuchenteig auf dem Backblech übertragen, Zwischenräume werden entfernt.
Nach dem Backen ( siehe Rezept “Omas Pfefferkuchen”, das praktischerweise schon mit dem Bild eines Pfefferkuchenhauses versehen ist ) werden die Einzelteile an den Seiten so beschnitten, das sie am besten zusammengefügt werden können. Eines der beiden Teile 3 wird längs halbiert, so dass sich zwei Teile in den Maßen 4 x 14 bilden. Am Besten solange der Teig noch warm ist. Nach dem Auskühlen die Teile mittels Spritzguss aus der Tüte zusammenfügen. Abschliessend mit Zuckerguss, Smarties und ähnlichem verzieren. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Dachflächen sind absichtlich so angelegt, das sie die Mauerteile etwas überragen, von wegen der Optik .
Also, auf die Plätze, fertig, los… viel Spass mit dem Bauplan für ein Pfefferkuchenhaus auf einem Standardbackblech.
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