ein Standard Backblech ( hier Innenmaß: 30 x 35 cm )
einen alten Cornflakeskarton oder Backpapier
ggfs ein Geodreieck zum Übertragen der Maße
Das schöne ist, dass eigentlich nur vier verschiedene Schablonen ausgeschnitten werden müssen. Sie sind alle doppelt anzuwenden.
Nummerierung, siehe Bild:
Teil 1 : 2 x 4 cm, diese beiden Teile werden zum Schornstein zusammengefügt.
Teil 2 : Die Giebelseiten sind gebildet durch ein Rechteck 4 x 8 cm, von der Grundseite zur Spitze des Giebels sind es 9 cm, Giebelspitze und Eckpunkte der Paralle zur Grundseite des Rechteckes werden verbunden, fertig.
Teil 3 : Bodenplatte sowie Seitenteile des Pfefferkuchenhauses, 8 x 14 cm
Teil 4 : Die beiden Dachflächen 8 x 16 cm
Die vorgefertigten Schablonen werden auf den Pfefferkuchenteig auf dem Backblech übertragen, Zwischenräume werden entfernt.
Nach dem Backen ( siehe Rezept “Omas Pfefferkuchen”, das praktischerweise schon mit dem Bild eines Pfefferkuchenhauses versehen ist ) werden die Einzelteile an den Seiten so beschnitten, das sie am besten zusammengefügt werden können. Eines der beiden Teile 3 wird längs halbiert, so dass sich zwei Teile in den Maßen 4 x 14 bilden. Am Besten solange der Teig noch warm ist. Nach dem Auskühlen die Teile mittels Spritzguss aus der Tüte zusammenfügen. Abschliessend mit Zuckerguss, Smarties und ähnlichem verzieren. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Dachflächen sind absichtlich so angelegt, das sie die Mauerteile etwas überragen, von wegen der Optik .
Also, auf die Plätze, fertig, los… viel Spass mit dem Bauplan für ein Pfefferkuchenhaus auf einem Standardbackblech.
Ich habe es auf einem Stück Butterbrotpapier gefunden. Allerdings ist es für eine große Menge geschrieben, weil früher für die ganze Familie gebacken wurde. Ich habe es für eine kleinere Menge ausgerechnet und ausprobiert. Sie sind wirklich lecker.
in einem Topf aufkochen, dann vom Herd nehmen. 180g Sirup dazugeben.
In einer Schüssel 1000g Mehl mit 1x Pfefferkuchengewürz (laut Oma muß es unbedingt von Staesz sein) vermischen. 5g Pottasche und 5g Hirschhornsalz mit etwas Lindeskaffee anmischen und dazugeben. Alles mit 1 Ei und der etwas abgekühlten Zuckermischung verrühren, abgekühlt gut durchkneten. Den fertigen Teig einige Zeit ruhen lassen.(Bei der großen Menge hat Oma den Teig immer schon am Abend vorher zubereitet)
Den Teig auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen und mit weihnachtlichen Ausstechförmchen Plätzchen ausstechen und auf ein Backblech legen.
Nach dem Backen noch warm mit einer Puderzucker/Wassermischung bestreichen und mit bunten Zuckerstreuseln, Krokantstreuseln oder Schokoladenstreusel verzieren.(das macht besonders den Kindern viel Spaß)
Oma´s Pfefferkuchenrezept habe ich, wie der Name schon sagt, von meiner Oma geerbt. Es gibt sie in dünner und dicker Ausführung. Hier die dicke. Sie passen perfekt in die Weihnachtszeit.
In einer Schüssel mischen:
500g Mehl,
1x Pfefferkuchengewürz,
4g Hirschhornsalz,
4g Pottasche
und 2 Eier.
Man erwärmt dann 300g Honig, 150g Zucker und 125g Fett in einem Topf, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Wenn sich die Masse etwas abgekühlt hat, zu den anderen Zutaten in die Schüssel geben und gut vermischen.
Alles auf ein gefettetes Backblech geben, mit halben Mandeln belegen (je nach Wunsch mit 1-3 Mandeln pro Stück) und bei 180°C ca. 35-40 Min. backen.
Nach dem Backen noch warm mit einer Puderzucker/Wassermischung bestreichen.
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