Laut meinem Sohn dürfen Mürbchen auf keinem Fall auf dem Plätzchenteller fehlen.
Der Teig ist etwas schwieriger zu verarbeiten als der Pfefferkuchenteig, weil er sehr weich ist und daher schnell reißen kann – Mürbeteig eben – es geht aber ganz gut, wenn man ihn gut gekühlt verarbeitet und die Arbeitsfläche immer gut mehlt.(aber vorsicht-zu viel Mehl macht die Mürbchen zu trocken, dann brechen sie noch schneller)
1000g Mehl
500g Zucker
500g Butter (es geht auch Margarine)
4 Eier
1 Backpulver
alles zu einem Knetteig verarbeiten und mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
Auf einer gut bemehlten Fläche den Teig dünn ausrollen und Plätzchen ausstechen. Die Plätzchen mit Milch bestreichen und mit der bestrichenen Seite in eine 1/2 Vanillezucher-1/2 Zucker Mischung legen. Dann vorsichtig auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben, Zucker nach oben.
Dann bei 180°C ca. 10 Min. backen. Sie müssen schön hell bleiben, also aufpassen!
Eine besonders leckere Variante sind die mit Marmelade gefüllten Mürbchen.
Dazu immer 2 Plätzchen mit gleicher Form(am besten eignen sich Herzen, Sterne oder Kreise) ausstechen. Beide ohne Milch und Zucker auf das Blech legen. Bei einem der Plätzchen die Mitte mit einer deutlich kleineren Form (z.B. ein kleiner Stern, ein kleines Herz oder ein kleiner Kreis) ausstechen, so daß ein Ring entsteht. Nach dem Backen das ganze Plätzchen mit Marmelade bestreichen (es geht auch mit Nutella-je nach Geschmack) , das in der Mitte ausgestochene Plätzchen mit Puderzucker bestreuen und auf das ganze Plätzchen setzen.
ein Standard Backblech ( hier Innenmaß: 30 x 35 cm )
einen alten Cornflakeskarton oder Backpapier
ggfs ein Geodreieck zum Übertragen der Maße
Das schöne ist, dass eigentlich nur vier verschiedene Schablonen ausgeschnitten werden müssen. Sie sind alle doppelt anzuwenden.
Nummerierung, siehe Bild:
Teil 1 : 2 x 4 cm, diese beiden Teile werden zum Schornstein zusammengefügt.
Teil 2 : Die Giebelseiten sind gebildet durch ein Rechteck 4 x 8 cm, von der Grundseite zur Spitze des Giebels sind es 9 cm, Giebelspitze und Eckpunkte der Paralle zur Grundseite des Rechteckes werden verbunden, fertig.
Teil 3 : Bodenplatte sowie Seitenteile des Pfefferkuchenhauses, 8 x 14 cm
Teil 4 : Die beiden Dachflächen 8 x 16 cm
Die vorgefertigten Schablonen werden auf den Pfefferkuchenteig auf dem Backblech übertragen, Zwischenräume werden entfernt.
Nach dem Backen ( siehe Rezept “Omas Pfefferkuchen”, das praktischerweise schon mit dem Bild eines Pfefferkuchenhauses versehen ist ) werden die Einzelteile an den Seiten so beschnitten, das sie am besten zusammengefügt werden können. Eines der beiden Teile 3 wird längs halbiert, so dass sich zwei Teile in den Maßen 4 x 14 bilden. Am Besten solange der Teig noch warm ist. Nach dem Auskühlen die Teile mittels Spritzguss aus der Tüte zusammenfügen. Abschliessend mit Zuckerguss, Smarties und ähnlichem verzieren. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Dachflächen sind absichtlich so angelegt, das sie die Mauerteile etwas überragen, von wegen der Optik .
Also, auf die Plätze, fertig, los… viel Spass mit dem Bauplan für ein Pfefferkuchenhaus auf einem Standardbackblech.
Ich habe es auf einem Stück Butterbrotpapier gefunden. Allerdings ist es für eine große Menge geschrieben, weil früher für die ganze Familie gebacken wurde. Ich habe es für eine kleinere Menge ausgerechnet und ausprobiert. Sie sind wirklich lecker.
in einem Topf aufkochen, dann vom Herd nehmen. 180g Sirup dazugeben.
In einer Schüssel 1000g Mehl mit 1x Pfefferkuchengewürz (laut Oma muß es unbedingt von Staesz sein) vermischen. 5g Pottasche und 5g Hirschhornsalz mit etwas Lindeskaffee anmischen und dazugeben. Alles mit 1 Ei und der etwas abgekühlten Zuckermischung verrühren, abgekühlt gut durchkneten. Den fertigen Teig einige Zeit ruhen lassen.(Bei der großen Menge hat Oma den Teig immer schon am Abend vorher zubereitet)
Den Teig auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen und mit weihnachtlichen Ausstechförmchen Plätzchen ausstechen und auf ein Backblech legen.
Nach dem Backen noch warm mit einer Puderzucker/Wassermischung bestreichen und mit bunten Zuckerstreuseln, Krokantstreuseln oder Schokoladenstreusel verzieren.(das macht besonders den Kindern viel Spaß)
Die Bratäpfel begleiten mich schon eine lange Zeit. Ursprünglich waren es Grilläpfel auf einer spätsommerlichen Grillfete. Aber als Bratäpfel passen sie besser in die Weihnachtszeit und ihr werdet sehen, wenn ihr euch an das Thema herangetraut habt, dass sich eine Menge Back-Brat-Grill Varianten ergeben, die nur durch die Anzahl der verschiedenen Füllungen übertroffen wird.
Lange Rede, kurzer Sinn: Was brauchen wir?
Äpfel, Rosinen, Nüsse oder Mandeln, Löffelbiscuits oder Erdnusskekse, Zucker, Honig, getrocknete Feigen, Butter
Als Küchengerät: Einen Apfelausstecher
Die Äpfel werden ausgestochen, sprich das Kerngehäuse wird entfernt. Je nach Grösse der Äpfel kann auch ein grösseres Loch geschaffen werden, zu bedenken ist jedoch, dass das Ganze im heissen Zustand an Stabilität verliert. Es kommt auch nicht wirklich auf die Masse der Füllung an. Jeder möge es für sich probieren.
Dann wird die Füllung bereitet. Im ursprünglichen Rezept waren es Löffelbiscuits, die zerbröselt mit gehackten Haselnüssen, Zucker und Honig vermischt werden. Rosinen werden noch untergehoben und die leicht erhitzte Butter darüber gegeben. Mit dem Teelöffel lässt sich die klebrige Mischung leicht in die Äpfel buchsieren. Jetzt noch die Äpfel von aussen mit Butter bestreichen.
Ofenklappe auf und rein. 20 Minuten braucht das ganze bei mittlerer Hitze.
Mit den Füllmengen ist es schwer, ich scheue mich vor Aussagen, wie z.b. “2 Teelöffel Zucker”. Soviele Äpfel, wie ausgestochen werden, müssen auch wieder gefüllt werden…
Setzt man für die Grundzutaten wie Rosinen, zerbröselte Kekse, und Haselnüsse je ein Viertel an Volumen an, bliebe ein weiteres Viertel für Honig und Zucker und Butter.
Aber das tolle an dem Rezept ist eigentlich, wenn man einen Apfel im Haus hat, kann es losgehen. Den Rest findet man schon. Ob Kokosstreusel, Nutella oder Marmelade…irgendwas ist immer da!
Oma´s Pfefferkuchenrezept habe ich, wie der Name schon sagt, von meiner Oma geerbt. Es gibt sie in dünner und dicker Ausführung. Hier die dicke. Sie passen perfekt in die Weihnachtszeit.
In einer Schüssel mischen:
500g Mehl,
1x Pfefferkuchengewürz,
4g Hirschhornsalz,
4g Pottasche
und 2 Eier.
Man erwärmt dann 300g Honig, 150g Zucker und 125g Fett in einem Topf, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Wenn sich die Masse etwas abgekühlt hat, zu den anderen Zutaten in die Schüssel geben und gut vermischen.
Alles auf ein gefettetes Backblech geben, mit halben Mandeln belegen (je nach Wunsch mit 1-3 Mandeln pro Stück) und bei 180°C ca. 35-40 Min. backen.
Nach dem Backen noch warm mit einer Puderzucker/Wassermischung bestreichen.
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