Zu meinen Lieblingsbackrezepten zählt der Frankfurter Kranz, selbstgemacht. Zu Ostern ist wieder eine herrliche Gelgenheit! Bei uns gehört er traditionell zum Osterbrunch, der Frankfurter Kranz schliesst den Magen.
Man(n), Frau natürlich auch, nehme
100 g Butter oder Margarine
150 g Zucker
3 Eier
4 Tropfen Zitronenbacköl oder 1/2 Flasche Rum-Aroma
etwas Salz
150 g Weizenmehl
50 g Gustin Speisestärke
6 g (zwei gestrichene Teelöffel) Backpulver
Fett schaumig rühren, nach und nach Zucker, Eier und die Gewürze hinzugegben. Das mit Gustin und Backpulver gemischte und gesiebte Mehl eßlöffelweise unterrühren und den Teig in eine gefettete Kranzform füllen. 175 – 200°C ca. 35-45 Minuten
Die Buttercreme:
1 Pack. Vanille Puddingpulver
100 g Zucker
1/2 Liter Milch
200 g Butter oder Margarine
Puddingpulver mit Zucker und 6 Eßlöffeln Milch verrühren, ruhig die Milch erhitzen und einen Pudding kochen. Butter und Margarine schaumig rühren. Den erkalteten Pudding eßlöffelweise darunter geben. Achtung: Butter und Pudding sollten Raumtemperatur haben.
Krokant:
eine Messerspitze Butter
60 g( drei schwach gehäufte Eßlöffel) Zucker
125 g abgezogende, gehackte Mandeln oder Haselnußkerne
Butter und Zucker zerlassen und unterrühren. Solange erhitzen bis der Zucker schwach gebräunt ist. Die Mandeln darunter rühren und unter Rühren erhitzen bis der Krokant genug gebräunt ist. Die Masse auf eine geölte Platte. Nach dem Erkalten die Masse in kleine Stücke zerstoßen.
Den erkalteten Kuchen zweimal durchschneiden und mit Buttercreme füllen. Den Kranz mit Creme bestreichen und mit dem Krokant bestreuen.
Den Kuchen am besten einen Tag vor dem Verzehr füllen und lagern.
Fertig ist der selbst gebackene Frankfurter Kranz! Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken.
Ein tolles Rezept für Faschingsgebäck. Es erinnert im Geschmack ein klein wenig an Mutzen. Oma nannte sie Raderkuchen – wahrscheinlich (ich vermute es jedenfalls) weil sie den Teig nicht mit einem Messer in Stückcken geschnitten hat, sondern mit einem Teigrädchen. Ist eigentlich auch egal – sie schmecken jedenfalls lecker.
Man braucht :
500g Mehl
100g Zucker
150g Fett
3 Eier
2 TL Backpulver
1 Fläschchen Rumaroma
1/2 Fläschchen Mandelöl
Den Teig dünn ausrollen. Mit einem Messer in ca. 3cm breite Streifen schneiden, dann die Streifen leicht schräg in ca. 6cm lange Stücke teilen. Jedes Stück in der Mitte einschneiden. Jetzt eine Seite des Teigstückes durch das Loch in der Mitte ziehen (wie eine Schleife)
Die fertigen Teigstückchen in der Friteuse golbraun ausbacken. Nach dem Backen auf Küchenkrepp abtropfen lassen und mit Puderzucker bestäuben. Frisch, noch leicht warm schmecken sie am besten. Guten Appetit.
Wenn der Kamin knistert und die Familie etwas näher zusammenrückt darf eine leckere Tasse Tee nicht fehlen. Und dazu Masala Kuchen, natürlich selbstgemacht, kaufen kann jeder…
Masala-Kuchen
250 g Butter oder Margarine
200 g Zucker
4 Eier
3 gehäufte Teelamaß Masala
50 g geraspelte Zartbitterschokolade
500g Mehl
1 Pck. Backpulver
ca. ¼ l Milch
Butter / Margarine, Zucker und Eier schaumig rühren. Masalaund Schokolade unterrühren. Mehl, Backpulver und Milch unterheben. In eine gefettete Kastenform geben und im vorgeheizten Backofen (Ober-Unterhitze 200° C, Heißluft 180° C) 50 – 60 Minuten backen.
Wo habe ich das leckere Rezept bekommen? Im Teeladen meiner Wahl: Hier gibt es nämlich mehr als nur Tee
Laut meinem Sohn dürfen Mürbchen auf keinem Fall auf dem Plätzchenteller fehlen.
Der Teig ist etwas schwieriger zu verarbeiten als der Pfefferkuchenteig, weil er sehr weich ist und daher schnell reißen kann – Mürbeteig eben – es geht aber ganz gut, wenn man ihn gut gekühlt verarbeitet und die Arbeitsfläche immer gut mehlt.(aber vorsicht-zu viel Mehl macht die Mürbchen zu trocken, dann brechen sie noch schneller)
1000g Mehl
500g Zucker
500g Butter (es geht auch Margarine)
4 Eier
1 Backpulver
alles zu einem Knetteig verarbeiten und mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
Auf einer gut bemehlten Fläche den Teig dünn ausrollen und Plätzchen ausstechen. Die Plätzchen mit Milch bestreichen und mit der bestrichenen Seite in eine 1/2 Vanillezucher-1/2 Zucker Mischung legen. Dann vorsichtig auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben, Zucker nach oben.
Dann bei 180°C ca. 10 Min. backen. Sie müssen schön hell bleiben, also aufpassen!
Eine besonders leckere Variante sind die mit Marmelade gefüllten Mürbchen.
Dazu immer 2 Plätzchen mit gleicher Form(am besten eignen sich Herzen, Sterne oder Kreise) ausstechen. Beide ohne Milch und Zucker auf das Blech legen. Bei einem der Plätzchen die Mitte mit einer deutlich kleineren Form (z.B. ein kleiner Stern, ein kleines Herz oder ein kleiner Kreis) ausstechen, so daß ein Ring entsteht. Nach dem Backen das ganze Plätzchen mit Marmelade bestreichen (es geht auch mit Nutella-je nach Geschmack) , das in der Mitte ausgestochene Plätzchen mit Puderzucker bestreuen und auf das ganze Plätzchen setzen.
ein Standard Backblech ( hier Innenmaß: 30 x 35 cm )
einen alten Cornflakeskarton oder Backpapier
ggfs ein Geodreieck zum Übertragen der Maße
Das schöne ist, dass eigentlich nur vier verschiedene Schablonen ausgeschnitten werden müssen. Sie sind alle doppelt anzuwenden.
Nummerierung, siehe Bild:
Teil 1 : 2 x 4 cm, diese beiden Teile werden zum Schornstein zusammengefügt.
Teil 2 : Die Giebelseiten sind gebildet durch ein Rechteck 4 x 8 cm, von der Grundseite zur Spitze des Giebels sind es 9 cm, Giebelspitze und Eckpunkte der Paralle zur Grundseite des Rechteckes werden verbunden, fertig.
Teil 3 : Bodenplatte sowie Seitenteile des Pfefferkuchenhauses, 8 x 14 cm
Teil 4 : Die beiden Dachflächen 8 x 16 cm
Die vorgefertigten Schablonen werden auf den Pfefferkuchenteig auf dem Backblech übertragen, Zwischenräume werden entfernt.
Nach dem Backen ( siehe Rezept “Omas Pfefferkuchen”, das praktischerweise schon mit dem Bild eines Pfefferkuchenhauses versehen ist ) werden die Einzelteile an den Seiten so beschnitten, das sie am besten zusammengefügt werden können. Eines der beiden Teile 3 wird längs halbiert, so dass sich zwei Teile in den Maßen 4 x 14 bilden. Am Besten solange der Teig noch warm ist. Nach dem Auskühlen die Teile mittels Spritzguss aus der Tüte zusammenfügen. Abschliessend mit Zuckerguss, Smarties und ähnlichem verzieren. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Dachflächen sind absichtlich so angelegt, das sie die Mauerteile etwas überragen, von wegen der Optik .
Also, auf die Plätze, fertig, los… viel Spass mit dem Bauplan für ein Pfefferkuchenhaus auf einem Standardbackblech.
Erfolg ist ein Gesetz der Serie und Mißerfolge sind Zwischenergebnisse. Wer weitermacht, kann gar nicht verhindern, daß er irgendwann auch Erfolg hat. — Thomas Alva Edison (1847-1931)
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