Sommerzeit – Grillzeit. Dazu passt prima ein Kartoffelsalat. Hier meine schnelle und günstige Variante: Man braucht dazu einen fertigen Kartoffelsalat, 4-5 kleine Tomaten, 2 hartgekochte Eier, 3-4 Gewürzgurken, 1 Zwiebel, Speck-oder Schinkenwürfel und etwas Pfeffer. Die Zutaten kleinschneiden, zu dem fertigen Kartoffelsalat geben und umrühren. Fertig.
Jetzt noch Wurst oder Fleisch auf den Grill und es kann losgehen.
Ein extra Tipp: Ich habe beim letzten Mal statt Gewürzgurken, Norwegischen Gurkensalat genommen.(Das sind die Gurkenscheiben, die man für Hotdogs nimmt) Das gibt dem Salat einen leicht süßen Geschmack. Echt lecker!
Leicht und schnell gemacht ist mein leckerer Wurstsalat. Ihr braucht auch nicht viele Zutaten, die meisten hat man sowieso im Haus.
1 Geflügelfleischwurst
1 Zwiebel
3-4 saure Gurken
1 Tüte Salatkrönung (ich nehme italienische Art)
3 EL Olivenoel
1 EL Gurkenwasser
Die Geflügelfleischwurst in feine Streifen schneiden, die Zwiebel würfeln und die Gurken auch in kleine Stückchen schneiden. Dann die Salatkrönung mit dem Olivenoel und dem Gurkenwasser verrühren und über den Salat gießen. Schon ist der selbstgemachte Wurstsalat fertig. Zum servieren Tomaten, eine Scheibe Toast oder eine Laugenbrezel dazulegen. Dazu schmeckt ein frisches Bier prima.
Auch zuviele Äpfel am Baum? Die Äpfel seien der Schaar von Staren und oder Wacholderdrosseln ja gegönnt, aber sie sind einfach zu lecker, um sie alle am Baum zu verfüttern. Zwar ist es ein wunderbar säuerlicher und lagerbarer Apfel, den ich im Garten habe, aber es sind einfach zu viele, selbst für mich. Ausserdem waren da noch die leeren Joghurt-Schraubgläser und plötzlich kam meine Frau auch noch mit Leberwurst in Weckgläsern an…
Gesagt, getan: Am Anfang sollten nur vier 500 gr Gläser gefüllt werden, inzwischen sind es mehr…
Das Praktische ist, es lässt sich recht einfach errechnen, wieviele Äpfel vorbereitet werden müssen.
Für 4 x 500 gr Glas:
ca. 2,5 kg Äpfel, geschält und entkernt ca. 2 kg Äpfel,
500 gr Gelierzucker ( Gelierzucker 1:2 ),
2 gehäufte Teelöffel “Zucker und Zimt” ,
2 Zitronen ( den Saft davon) ,
Aroma: Schuss Rum oder Baileys oder Amaretto oder nach Belieben
Apfel schälen und entkernen, in kleine Stücke schneiden ( die Stücke mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden, ausserdem gibt es eine schöne Fruchtsäure ), nach der ganzen Aktion sollten 2 kg übrig bleiben. Das Ganze aufkochen, die Apfelstücke werden recht schnell weich, ich habe sie mit einem althergebrachten Kartoffelstampfer pürriert, so dass die Stückchen nicht zu gross bleiben. Wenn das ganze beim Kochen so blubbert, dass die ersten Tröpfen aus dem Topf spritzen, auf mittlere Temperatur zurück und Gelierzucker unterrühren. Ausdrücklich gesagt, es braucht keinen Gelierzucker, hier fängt die Diskussion an, was ist Apfelmus, was ist Apfelmarmelade… Den ganzen Brei noch so 5 Minuten kochen, nach Geschmack die Zimt und Zucker Mischung unterrühren und andere Aromen zuführen.
Die Einkochgläser müssen jetzt füllbereit sein. Apfelmus heiss in die Gläser füllen, verschrauben und ca. 5 Minuten auf denKopf stellen. Fertig ist der leckere selbstgemachte Apfelmus.
Um richtige Apfelmarmelade herzustellen, einfach den Anteil an Gelierzucker erhöhen. Es gibt verschiedene Zuckersorten, nach meiner Kenntnis Gelierzucker in “1 zu 1″, “1 zu 2″, “1 zu 3″. Das ist wirklich Geschmackssache. ich bin mit Früchten in Naturform aufgewachsen und würde den Zuckerkram am liebsten weglassen, aber die meisten mögen es halt anders.
Eine total leckere Suppe aus Oma´s Küche sind Pflaumekeilchen. Eine Suppe aus selbstgemachten Nudeln und Trockenobst. Ich mag sie besonders gern nur mit Backpflaumen, während meine Schwestern sie lieber mit Backobst mögen.
Also als erstes müßt ihr eine Tüte Backpflaumen oder Backobst in ca. 1 1/2Liter Wasser, mit etwas Zucker abgeschmeckt einweichen.
Dann 250g Meh, 1 Eiweiß, Salz und etwas Wasser zu einem Knetteig verarbeiten. Den fertigen Nudelteig mit viel Mehl ausrollen und in dünne Nudelstreifen schneiden.
Jetzt das eingeweichte Backobst mit Zitronensaft abschmecken und aufkochen. Wenn die Suppe kocht , die Nudeln dazu geben und gar ziehen lassen.
Zum Schluß etwas Lindeskaffee dazu geben und alles mit einer Mischung aus 1 EL Mehl, einem Eigelb und etwas Milch anbinden.
Eine schöne Kindheitserinnerung für mich ist Omas Milchsuppe mit Klackerklüten. Ich mag sie auch heute noch sehr gerne. Hier das Rezept:
4 gehäuften EL Mehl und etwas Salz vermischen. Dann nach und nach Wasser dazugeben, bis sich Klümpchen bilden (die Klackerklüten). 1 Liter Milch, 1 Prise Salz und Zucker (nach Geschmack süßen) aufkochen. Wenn die Milch kocht die Klackerklüten dazu geben und alles auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Klackerklüten gar sind (ca. 5-10 Min.).
Einfach lecker die süße Milch mit den leicht salzigen Klackerklüten. Wer davon nicht richtig satt wird, kann Bratkartoffeln dazu essen. Das passt prima zusammen.
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